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Ultimate Frisbee und zwei Hamburger Nationalspielerinnen

Vielleicht sind sie dir schon einmal Fitness-Studio des Hochschulsport Hamburg aufgefallen: Zwei Psychologiestudentinnen (Uni Hamburg), die in schlabbrigen Hosen, mit rotem Gesicht und zusammengebissenen Zähnen viel zu schwere Gewichte stemmen. Rike Wagener und Katrin Duttlinger sind so ziemlich gleich groß, haben beide dunkelblonde lockige Haare und werden auch bei der U-24 Damenmannschaft des Ultimate-Frisbees häufig verwechselt.

Im August 2016 nahmen Rike und Katrin an einem Try-Out der U-24 Damennationalmannschaft in Hamburg und ein paar Wochen später in Heidelberg teil. Seit November 2016 sind sie nun feste Mitglieder des Nationalteams und bereiten sich auf ihr großes Ziel vor: Die Weltmeisterschaft, die im Januar 2018 in Perth stattfinden wird.

Ein bisschen Frisbee spielen… das ist doch gar nicht so schwer. Aber mit mehr als zwei Personen und nicht am Strand? Und wie, da gibt es eine Nationalmannschaft? Das sind die häufigsten Fragen, die jemand, der noch nie etwas von Ultimate Frisbee gehört hat, stellt. Was ist also dieses Ultimate-Frisbee?

Ultimate ist ein Laufspiel, bei dem sich zwei Teams mit jeweils sieben Spielern gegenüberstehen. Gespielt wird in Deutschland in der Regel auf einem Feld von der Länge und der halben Breite eines Fußballfeldes. An den langen Enden des Spielfeldes befinden sich wie beim American Football zwei 15-20 Meter tiefe Endzonen. Ziel des Spieles ist es, durch Zupassen, ohne mit der Scheibe in der Hand zu laufen, sie in der gegnerischen Endzone zu fangen und damit einen Punkt zu erzielen. Die Person in Scheibenbesitz hat zehn Sekunden Zeit weiterzuspielen, für sie ist dabei nur ein Sternschritt erlaubt. Alle anderen Spieler dürfen sich frei bewegen. Landet ein Pass auf dem Boden, im Aus oder wird von der gegnerischen Mannschaft abgefangen, wechselt der Scheibenbesitz („Turnover“) und das andere Team greift sofort an. Je nach Turnier wird auf 13, 15 oder 17 Punkte oder auf eine vorher bestimmte Zeit gespielt.

Besonders beim Ultimate Frisbee ist die Selbstverwaltung der Spielerinnen und Spieler, denn es gibt keine Schiedsrichter und Fouls werden stets untereinander auf dem Feld geklärt. So wird seit der Entstehung des Ultimates auf den Sportgeist eines jeden Einzelnen vertraut, auch auf internationalem Niveau. Neben dem hohen kämpferischen Einsatz steht gegenseitiger Respekt und die Freude am Spiel im Vordergrund.

Wie läuft die Vorbereitung auf eine Weltmeisterschaft in solch einer Randsportart ab? Neben einer großen Portion Motivation bedarf es in jedem Fall einem Haufen Disziplin und Kämpfergeist, geschweige denn einer guten Dosis an Humor und guter Laune. Einmal im Monat packen die zwei Hamburgerinnen für ein langes Wochenende ihre Sporttaschen und düsen gemeinsam mit noch zwei Hamburger Spielerinnen (Inga Narjes und Anna-Lea Baumgärtner) zum Trainingslager der U-24 Nationalmannschaft. Die Orte für die Trainingslager werden von den Spielerinnen selbst organisiert. Die 20 Frauen, welche aus ganz Deutschland anreisen, treffen in verschiedensten Städten zusammen. Ein Trainingslager bedeutet zwei Tage intensives Trainieren. Spielzüge werden optimiert, Wurftechniken verbessert und das Zusammenspiel gefördert. Während des gemeinsamen Trainings kommt der Spaß, auch dank der beiden schwäbischen Trainer, jedoch nie zu kurz. Nach einem Tag bei Regen, Sonnenschein oder Schnee auf dem Platz, übernachten die Spielerinnen gemeinsam in Turnhallen oder Klassenräumen. Dann noch ein gemeinsames Abendessen, eine Orga-Besprechung und schnell in die Schlafsäcke. Es hat etwas von der Atmosphäre einer Klassenfahrt… nur mit Muskelkater.

Zusätzlich zu den stattfindenden Trainingslagern nahm das Team diesen Sommer an den zwei größten europäischen Turnieren teil. Im Mai 2017 fand das „Tom' Tourney“ in Brügge statt, welches eine Premiere für Rike und Katrin war. Das erste Mal spielten die beiden auf internationalem Niveau für das deutsche Team, in einer Mannschaft, die in dieser Konstellation im Januar auf der Weltmeisterschaft antreten soll. Und schon dort hatte sich das bisherige Training gelohnt: das Team stand am Sonntagnachmittag im Finale gegen ein belgisches Team und gewann mit Geduld, Willenskraft und Teamgeist das Finale. Ein erster Turniersieg! Schon das war ein Erfolg und ein weiter Schritt in Richtung Perth.

Das nächste Turnier folgte direkt im Juni in Amsterdam. „Windmill Windup“ ist das größte und bekannteste Ultimate-Frisbee-Turnier Europas. Auf einem riesigen Gelände spielen Damen-, Herren- und Mixed-Mannschaften um den Titel, wobei die Stimmung fast der eines Festivals gleicht. Denn auch das macht die Ultimate Frisbee-Community aus: dadurch, dass der Sport noch nicht ganz so bekannt ist, gibt es eine kleine, offenherzige Szene, die viel Liebe in die Organisation der Turniere steckt und in der das Miteinander neben dem sportlichen Ehrgeiz großgeschrieben wird. Auch in Amsterdam hatte das U-24 Nationalteam Erfolg. Mit vielen neuen Eindrücken, vier Tagen Spielerfahrung und einem zufriedenen fünften Platz kehrten sie nach Deutschland zurück.

In Hamburg spielen die beiden Mädels bei dem Frisbee-Verein „fischbees e.V.“ mit dem Damenteam „Seagulls“ und dem Mixed-Team „Sturmflut“. Um hoffentlich auch in Australien in bereits acht Wochen das Beste aus sich herausholen zu können, trainieren sie regelmäßig in den Fitness-Studios des Hochschulsport Hamburg.

Interesse geweckt? Ultimate Frisbee gibt es auch beim Hochschulsport Hamburg mit der SportsCard!

„Wir möchten uns für die freundliche Unterstützung beim Hochschulsport der Uni Hamburg, insbesondere bei Patrice Giron, ganz herzlich bedanken.“

Derzeit sind wir noch auf der Suche nach finanzieller Unterstützung für die anfallenden Kosten für die Weltmeisterschaft in Australien. Wir freuen uns über jede kleine Spende. Sie können unter katrin@coerr.org mit uns Kontakt aufnehmen. Vielen Dank!

Rike Wagener und Katrin Duttlinger

Bild:Wagener / Duttlinger

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