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Erfolgreicher 18. Internationaler Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien

„Sport ist für mich Emotion und internationaler Austausch mit anderen Sportlern.“ Für Moritz Fürste, Hockey-Olympiasieger von London 2012, sind die Werte des Sports klar, deutlich und einfach. Wie stark jedoch diese Werte überlagert, von anderen Systemen vereinnahmt werden, wie sehr aus den Werten eine Verwertung des Sports wird, das war Thema beim 18. Internationalen Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien. Organisiert vom Hochschulsport Hamburg und der Hochschule Macromedia trafen sich am Montag und Dienstag etwa 80 Vertreter aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien zur Diskussion. In über 40 Vorträgen von Rednerinnen und Rednern aus sieben Nationen standen die Werte des Sports, Ideen und Überzeugungen für die Zukunft aus unterschiedlichen Perspektiven im Blickpunkt.

„Wir leben den Sport und lieben den Wettkampf“, erklärte Christian Klaue, Direktor für Kommunikation im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), in der von Christina Rann moderierten abschließenden Podiumsdiskussion. Neben Fürste und Klaue warb der frühere Geschäftsführer der Agentur Jung von Matt/sports, Raphael Brinkert, für eine Kommunikationsinitiative für die Werte des Sports. Neben Doping, Olympia oder Korruption war auch der E-Sport ein großes Thema. „Im Kontext Sport sehe ich dieses Phänomen nicht“, erklärte Moritz Fürste fest. Der Wiener Sportsoziologe Roland Bässler bestätigte für den Sport in analoger und digitaler Weise eine wachsende Bedeutung: „Der Sport ist vor allem ein großer Wirtschaftsfaktor.“

Im Mittelpunkt des zweiten Kongresstages stand vor allem die internationale Perspektive auf die Werte des Sports. Professor Wei Wei von der Beijing Foreign Studies University zeigte die sich stark verändernde Sport-Medienlandschaft in China auf, die zunehmend von mobilen Empfangsgeräten dominiert werde. „Jugendliche in China sind eher dazu bereit, Geld dafür auszugeben, Sport auf dem Handy zu schauen, als auf dem Fernseher.“ Er prognostizierte einen Machtwechsel zwischen neuen und alten Medien in China, der vor allem von den großen Konzernen Wanda, Tencent und Alibaba beeinflusst werde. Brody J. Ruihley (Miami University/Ohio) erklärte neue Werte durch den Einfluss von Fantasy-Sport und E-Sport in den USA. „Der E-Sport ist eine Priorität, um die jüngere Generation zu erreichen.“

Der Sport werde immer politischer. Diesen Satz konnte man an beiden Tage des Öfteren im Plenum der Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmern hören. „Die 50+1-Regel ist das letzte Stoppschild vor der Kommerzialisierung!“ Im Vereinstrikot des FC St. Pauli hatte Geschäftsführer Andreas Rettig für ein starkes Statement gesorgt. Bereits in seiner Eröffnungsrede hatte der Hamburger Staatsrat für Inneres und Sport, Christoph Holstein, wichtige Fragen zur Stellung des Sports in der modernen Gesellschaft aufgestellt. Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende des Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, Konstantin von Notz, verriet zur Digitalisierung von Sportgroßveranstaltungen und E-Sport: „Das Thema schlägt politisch Funken!“

Aus der Perspektive der Medien betonte Zeit Online-Journalist Oliver Fritsch: „Auch die Öffentlichkeit ist dem Sport gegenüber kritischer geworden. Vor allem auch durch Skandale in den letzten Jahren.“ Letztlich prognostizieren jedoch viele Gäste und die Teilnehmer der Podiumsdiskussion des Kongresses eine optimistische Zukunft für die Werte des Sports.

Text: Katharina Grote (Hochschule Macromedia Hamburg); Foto: Jörg Förster (Hochschulsport Hamburg)

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